Unser Team der Servicestelle „Interkulturelles Lernen in der KiTa“ berät Erzieher*innen und Pädagog*innen im Handlungsfeld des interkulturellen Lernens. Neben den Themen des Umgangs mit Vielfalt und Mehrsprachigkeit beraten wir Sie im Bereich einer aktiven Zusammenarbeit zwischen Pädagog*innen und Eltern mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Wir gehen auf Ihre individuellen Fragestellungen ein und entwickeln gemeinsam mögliche Lösungen. Außerdem begleiten und unterstützen wir Sie bei der Ideenentwicklung, Beantragung und Umsetzung bedarfsorientierter Projekttagen oder -wochen, Veranstaltungen und Fortbildungen in Ihrer Kita zu den Themenbereichen demokratisches Miteinander, Chancengleichheit und Vielfalt.

 

Über die Servicestelle erhalten Sie Informationen zu mehrsprachigen (Info-)Materialien für die Elternarbeit, relevante Projekte, Vereinte und Institutionen, sowie mehrsprachige und diversitätssensible Kinderbücher und Spielzeug für Kitaalltag. In unserer Infothek haben Sie Zugriff auf Literaturempfehlungen, mehrsprachige Elterninformationen sowie Verweise auf weitere unterstützende Projekte.

 

Gern unterstützen wir Sie bei der Entwicklung und Umsetzung von Fort- und Weiterbildungen für Ihr Team sowie bei der Suche nach Referent*innen  zu Ihren spezifischen Fragestellungen und Interessen. 

Außerdem bietet die Servicestelle interessierten Pädagog*innen spannende Fortbildungen zu verschiedenen Themenfeldern an. Die Dauer und die Gruppengröße innerhalb der Workshops kann an Ihre individuellen Bedarfe angepasst werden. Wir empfehlen jedoch eine Dauer von 2 – 8 Stunden und eine Größe von 5 -15 Personen einzuplanen.

 

Kita in Vielfaltsgesellschaft

Die Diversität der Gesellschaft ist auch in Ihrer Kita schon längst angekommen. An vielen Punkten verläuft der Alltag ganz selbstverständlich und reibungslos. An anderen Stellen sehen Sie, dass vielleicht nicht alle Familien im Kindergartenjahr ganz mitgehen können, manche Kinder möglicherweise etwas mehr brauchen, um im sozialen Miteinander anzukommen und um die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Jedes Kind ist anders, jede Familie ist anders. Aber was können Sie als Erzieher*in oder Kitaleitung tun, um dies anzuerkennen, zu bestärken, aber auch eine gute Gemeinschaft in der Vielfalt aufzubauen?​

 

In diesem Seminar gehen wir im Besonderen auf Ihre Fragen, Hürden und Anregungen ein. Folgende Themen können während des Seminars auf theoretischer und besonders auf praktischer Ebene betrachtet werden:

 

  • Grundlagen interkultureller Kompetenz

  • Diversität und Mehrsprachigkeit in der Elternschaft

  • Mehrsprachigkeit im Kita-Alltag und diversitätssensibles Arbeiten in der Kita

 

​Zu allen Themen erhalten Sie nützliche Tipps, Anregungen und weiterführende Informationen.

       

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Jede*r kennt sie, die Situationen, in denen oft ganz beiläufig oder auch mit Empörung verallgemeinernde Sprüche, Vorurteile oder auch ausgrenzende Parolen vorgetragen werden. Passieren kann dies überall: etwa beim Familienfest, in der Straßenbahn oder aber auch in der Kita. Doch wie sollen und können Sie Ihren Stadtpunkt gegen die Aussagen vertreten, ohne Ihr Gegenüber vollkommen vor den Kopf zu stoßen? Kann man denn Gegenargumente nennen, ohne genaue Fakten und Zahlen zu kennen?

Im „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ lernen Sie:

  • Warum Parolen so gut funktionieren

  • Wie Vorurteile entstehen

  • Was Gegenargumente bewirken können

  • Welche Kommunikations- und Handlungsstrategien hilfreich sein können

 

Das „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ bietet Ihnen:

  • Einen spielerischen Raum zum Üben verschiedener Kommunikations- und Handlungs-strategien

  • Die Möglichkeit eigene Diskurskompetenzen zu erhöhen

  • Mehr Selbstsicherheit auch bei schwierigen Gesprächen

 

Damit Sie sich bewusst für ein wertschätzendes und demokratisches Miteinander einsetzen können.

Weitere Informationen über das „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ erhalten Sie auch hier: https://konterbunt.de/argumentationstrainings/

Wer bereits etwas übend möchte, dem sei die App KonterBUNT wärmstens empfohlen:  https://konterbunt.de/

 

Jährlich organisiert die Servicestelle „Interkulturelles Lernen in der KiTa“ ein Austauschtreffen für Erzieher*innen in Sachsen-Anhalt, um über Themen der Interkulturalität in Kitas zu sprechen. Zudem vermitteln wir Sie gern weiter an mögliche Kooperationspartner*innen (bspw. Migrantenorganisationen, Vereine, Institutionen, Initiativen) und unterstützen Sie bei der Entwicklung gemeinsamer Ideen und Vorhaben.

Malerei Eier
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Basteltüte für die Kinder der ZAst

Damit die Kinder der ZAst auch aktiv und kreativ werden können, wurden ihnen in Absprache mit der Leiterin der Kita der ZAst, Basteltüten geschickt. Damit werden die Kinder dazu eingeladen, Tiermasken und Origami zu basteln. Aber das müssen sie nicht allein machen. Vom Team der Servicestelle Interkulturelles Lernen in KiTa wurden mehrsprachige Foto-Anleitungen erstellt und mit dem Bastelmaterial verschickt. So haben die Kinder die Möglichkeit, bei einer Art Bastelworkshop mitzumachen. Jetzt können die Kinder der ZAst mit bunten Blättern, Stiften, Kleber und Scheren mit Spaß malen und basteln und dabei ihre Kreativität freien Lauf lassen. Das Angebot ist ein Ersatz für die Kita-Aktivitäten, die zurzeit nicht stattfinden können.

Austauschtreffen

 

"Rassistische und fremdenfeindliche Eltern in der Kindertageseinrichtung. Umgang – Möglichkeiten – Grenzen"

Kränkende Äußerungen, persönliche Beleidigungen oder sogar Drohungen gegenüber Menschen  anderer Herkunft – Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind leider auch in Kindertageseinrichtungen angekommen und werden für Erzieher*innen zunehmend zu einem Problem.

 

Pädagogische Fachkräfte stehen dabei in der Regel zwischen den Stühlen. Wie soll zwischen eigener Meinung, Angst und professioneller Haltung eine Erziehungspartnerschaft gepflegt werden? Wie begegne ich Eltern, die sich offen rassistisch und fremdenfeindlich äußern? Wie können betroffene Eltern und Kinder geschützt werden – und wie können sich Fachkräfte selbst schützen?

 

Das Austauschtreffen vermittelte Wissen und Strategien, um rassistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen und Handlungen von Eltern professionell zu begegnen. Gemeinsam wurde  erörtern, was für ein respektvolles Miteinander in der Kindertageseinrichtung unverzichtbar ist und wie dieses hergestellt werden kann.

Leitung:

Noël Kaboré – Referent in den Bereichen Diversity, interkulturelle Öffnungsprozesse und diskiminierungskritische Arbeit.

Ort:

Donnerstag, den 1. Oktober 2020, Halle (Saale) - 09:30 – 16:00 Uhr

SaltLabs: Leipziger Str. 70, 06108 Halle (Saale)

Freitag, den 2. Oktober 2020, Magdeburg - 09:30 – 16:00 Uhr

AMISA e.V.: Halberstädter Straße 183, 39112 Magdeburg

 

 

 

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Aktion „Kinder malen für Kinder“

Der Kontakt wurde mit dem Team von Kita-Einstieg Magdeburg und mit dem Erziehungsteam der Kita der Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge (ZASt) aufgenommen, um die Aktion konkret umsetzen zu können. Die Servicestelle hat die Kontaktaufnahme mit Kitas übernommen, um eine Einrichtungen persönlich ansprechen zu können. Das Team vom Projekt-Kita Einstieg hat dann den Versand von Zeichnungen in Magdeburg organisiert.  

Über das Projekt Kita-Einstieg, 2 Kitas, das Montessori-Zentrum und ansonsten auch über Privatpersonen wurden von Magdeburg den Kindern der ZAst ca. 40 Bilder geschickt. In Kooperation mit dem gesamten Team von IKL wurden mehrere  Einzelpersonen und Organisationen erreicht, die sich an der Aktion beteiligt haben. Die Kita am Stadtpark in Halle und Migrantenorganisationen, LAMSA-Mitglieder, konnten der ZAst noch ca. 50 Bilder zukommen lassen. Von den Kindern der ZAst haben alle Beteiligten ca. 50 Zeichnungen zurückbekommen.

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Unterstützung von Freizeitangeboten für Kinder der Zentralen Aufnahmestelle Halberstadt

Zusammen mit dem Erziehungsteam der Kita der Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge (ZASt) wurde überlegt, wie die Erzieher*innen in ihrem Alltag unterstützt werden können und was gleichzeitig den Kindern zugutekommen könnte. Um spielerische Aktionen anbieten zu können, wurde entschieden, dass die Servicestelle IKL mit dem Versand von Bastelmaterialien und verschiedenen Anleitungen unterstützen würde: 30 Bastelkisten wurden dementsprechend angefertigt.

In Absprache mit der Kita-Leitung wurde das nötige Material ausgesucht und bestellt, damit mindestens 60 Kinder mit Einbehaltung von Vorsichtsmaßnahmen mitmachen können. Um die Aktionen des Teams vor Ort zu begleiten, wurden mehrsprachige Foto-Anleitungen entwickelt und gestaltet. So sind eine Tiermask-Anleitung und drei altersgerechte Origami-Anleitungen jeweils in drei Sprachen entstanden.

Die Aktion vor Ort wurde vom Erziehungsteam mit Fotos dokumentiert. Wie geplant, wurden die 30 Pakete aufgeteilt auf jeweils 2 Kinder. Die Kinder haben zuerst im Kinderschutzraum gebastelt und anschließend den Karton mit Bastelutensilien mit in ihr Zimmer genommen.

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Hospitationsfahrt 2019 “InterkulTour 4.0” für Erzieher*innen und pädagogische Fachkräfte

Die Servicestelle “Interkulturelles Lernen in Kitas in Sachsen-Anhalt” lädt zur diesjährigen Hospitationsfahrt für Erzieher*innen und pädagogische Fachkräfte ein. Zwei Kindertagesstätten haben sich an den Standorten Magdeburg und Burg dazu bereit erklärt, ihre Türen zu öffnen und ihre individuellen Herangehensweisen im Umgang mit Vielfalt zu präsentieren. Die Kita „Valentin“ in Magdeburg und die Kita Schatztruhe in Halle freuen sich auf Ihren Besuch und einen regen Austausch darüber, wie eine wertschätzende Atmosphäre für alle Kinder einer Einrichtung geschaffen werden kann.

Termin: 01.10.2019, 9.00 – 14.30 Uhr
Start: 9.00 Uhr ZOB, Konrad-Adenauer-Platz in Magdeburg

Die Veranstaltung ist kostenfrei und als Ergänzungsangebot anerkannt. Lehrkräfte erhalten mit der Teilnahmebestätigung eine WT-Nr.

Für weitere Details bitte hier anklicken.

Erarbeitung mehrsprachiger Vorlese-Filme für Kinder

 

Besonders in der Corona-Situation bleiben einige Kinder und Familien fern von Bildungs- und Freizeitangeboten. So ist die Idee entstanden vor der Kamera vorzulesen. Die Vorlesenden lesen in einem zweisprachigen Tandem eine Geschichte vor, die per Video aufgenommen wird. Die Videos werden dann im Rahmen einer Arbeit im nicht öffentlichen Bereich (z.B. für Kooperationpartner*innen, Kitas und die ZAst) zur Verfügung gestellt. Weil Geschichten immer Spaß machen, lesen freiwillige Vorleserinnen und Vorleser in unterschiedlichen Sprachen vor. Arabisch, Englisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Deutsch.. die Sprachvielfalt soll schon bei den Kleinsten das Interesse an anderen Kulturen und die Lust auf Bücher wecken!

Freiwillige mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen wurden angesprochen und in zweier Team zusammengebracht. So konnte eine Geschichte immer mit zwei Sprachen (Deutsch und eine andere Sprache) vorgelesen werden.

Qualitatives Video-Material wurde in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal Magdeburg angeschafft und Dreh-Terminen geplant. 25 Vorlesefilme in der FWA aufgenommen, 21 im Offenen Kanal (46 Filme insgesamt), 24 Freiwilligen haben mitgemacht, 7 Sprachen waren dabei (Farsi, Französisch, Deutsch, Englisch, Arabisch, Russisch, Spanisch).

Durch persönliche Emails und Telefonate, mit Newsletter der FWA und den Homepages der Freiwilligenagentur Magdeburg und der Servicestelle IKL wurden Kitas in Magdeburg, Halle und Halberstadt von der Aktion informiert und die Filme zu ihrer Verfügung gestellt. So konnten viele Kitas und Familien vom Angebot profitieren.

 https://www.freiwilligenagentur-magdeburg.de/freiwilligenagentur/projekte/es-war-zweimal-mehrsprachiges-vorlesen-in-kitas-schulen-und-horten/fil

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Workshop: Kita-Alltag mit wenig Zeit und Personal und kaum Finanzen – wie geht das?

Ziel des Workshops ist es einerseits, über die schwierigen Rahmenbedingungen ins Gespräch zu kommen, unter denen Kitas “funktionieren müssen”. Andererseits erarbeiten wir, wie Sie mit den verschiedenen Herausforderungen des Kita-Alltags umgehen können, ohne dabei Ihre Kräfte zu verlieren.

Wir schauen uns das an, was kraft gibt und das, was sie nimmt. Wir machen an dem Tag Erwartungen sichtbar, halten Wünsche fest, und unterziehen diese einem Realitätscheck. Wir stecken umsetzbare Ziele, die Sie mit in Ihr Team zurück nehmen können. Wir üben uns im Wertschätzen und lernen gleichzeitig achtsames Grenzen setzen. Kreativ suchen wir gemeinsam nach Lösungen.

Ziel ist es also auch, dass Sie am Ende des Tages durch die gemachten Erfahrungen gestärkt und ermutigt durch den gemeinsamen Austausch in Ihre Kita zurückkehren können.

Referentin: Miriam Nadimi Amin (Diversity- und Konfliktcoach/ Mediatorin)

Termin: 06.06.2019, 9:30 – 16:00 Uhr, Halle (LAMSA e.V., Wilhelm-Külz-Str. 22)

Workshop „Umgang mit rechts oder rassistisch eingestellten Eltern im pädagogischen Alltag“

Wenn Bildungseinrichtungen mit rassistischem und rechtsextremem Verhalten konfrontiert werden, entsteht häufig die Frage, an welchen Stellen Grenzen gesetzt werden sollen. Wie kann man Betroffene vor Diskriminierung und Rassismus schützen und in der Einrichtung eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle wohlfühlen? Diese und weitere Fragen werden wir in unserem Workshop am 21. und 27. November in Halle und Magdeburg diskutieren und beantworten.

Referentin: Nicole Marcus, Rechtsextremismus-Beraterin, Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

Termine:
21.11.2018, 15:00 – 18:00 Uhr, Halle (LAMSA e.V., Wilhelm-Külz-Str. 22)
27.11.2018, 15:00 – 18:00 Uhr, Magdeburg (Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Schellingstr. 3-4)

Die Veranstaltung ist als Ergänzungsangebot anerkannt und erhält die Reg.-Nr.: WT 2018-002-67.

Einladung (.pdf)

Workshop „Weihnachtszeit und religiöse Vielfalt – wie geht das?“

Besonders die Weihnachtszeit lädt dazu ein, über Glauben und dessen Aspekte mit Kindern und Familien ins Gespräch zu kommen. Als pädagogische Fachkräfte sind Sie Schlüsselpersonen in der Auseinandersetzung mit kultureller und religiöser Identität. Deshalb wollen wir gemeinsam Bilder in unseren Köpfen überprüfen und neue Handlungsansätze im wertschätzenden Umgang mit
Vielfalt erarbeiten.

Referentin: Miriam Nadimi Amin, Diversity Trainerin und Konfliktcoach/Mediatorin

Termin: 29.11.2017, 15:30 – 19:00 Uhr, Magdeburg

Einladung (.pdf)

„Die Welt ist ein Dorf – Zum Umgang mit Migration und Flucht in der Kindertageseinrichtung“

Dieser Fortbildungskurs wird vom Landesjugendamt für pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Horten und anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe angeboten. Inhaltliche Schwerpunkte sind u.a. die Reflexion eigener Vorstellungen von (gesellschaftlich konstruierten) Menschengruppen und ihrer Bedeutung, Zusammenhänge zwischen Kultur und Diskriminierung, sowie Sensibilität im Umgang mit Diversität usw.

Referentin: Anja Schütze (Bundesvereinigung kultureller Kinder- und Jugendbildung)

Termin: 19. – 20.10.2017, Magdeburg
Veranstalter: Landesjugendamt
Kursbeschreibung (.pdf)

„Demokratie leben – Alltagsrassismus begegnen”

Das Landesjugendamt bietet diesen Fortbildungskurs für pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Horten und anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe an. Der Kurs ist der vierte und letzte Teil der Kursreihe “Kita-Kunterbunt?”, die sich mit interkultureller Öffnung in Kindertageseinrichtungen befasst. Die Teilnahme am Kurs ist unabhängig von den vorherigen Kursen der Reihe möglich. Inhaltliche Schwerpunkte sind u.a. die Stärkung von demokratischem Selbstverständnis in Kindertageseinrichtungen, Demokratieförderung bei Kindern und in den Einrichtungen, Hintergrundwissen zur gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Kindertageseinrichtung und das Erkennen rassistischer Aussagen und Handlungen sowie Strategien zu deren Entgegnung.

Referent*in: Elli Mack (Friedenskreis Halle e.V.) und Ken Kupzok (vierfältig)

Termin: 09. – 10.10.2017, Halle (Saale)
Veranstalter: Landesjugendamt
Anmeldeschluss: 11.09.2017
Kursnummer: KT601/137 HAL
Kursbeschreibung (.pdf)

Weltanschauungen in der Kita – Junge Welterklärer*innen

Eltern, Kinder und Erzieher*innen können an diesen Workshops, die im Rahmen der Interkulturellen Woche 2017 stattfinden teilnehmen. Dabei werden Eltern und Erzieher*innen gemeinsamt die Workshops für 87 Kinder mit unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen aus verschiedenen Ländern gestalten. In diesen Workshops werden Teilnehmer sich mit der weltanschaulichen Vielfalt an der Trilingualen Kita beschäftigen.

Termin: 18. – 28.09.2017, Magdeburg

Fortbildungen für Erzieher*innen vom Friedenskreis Halle e.V.

Der Friedenskreis Halle e.V. bietet für Erzieher*innen Fortbildungen über unterschiedliche Themen an, u.a. interkulturelle Kompetenz, (sprachliche) Vielfalt in der Kita, vorurteilsbewusste Erziehung in Kitas und vieles mehr.
Kontakt: Friedenskreis Halle e.V., Elli Mack, elkis@friedenskreis-halle.de, 0345-279807-30
Weitere Informationen zu den angebotenen Fortbildungen vom Friedenskreis Halle e.V. finden Sie hier.

Hospitationsfahrt “InterkulTour 2016”

Die Servicestelle “Interkulturelles lernen in Kita und Schule” möchte gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften aus ganz Sachsen-Anhalt drei Einrichtungen besuchen, die sich den Herausforderungen im Zusammenhang mit einer interkulturellen Öffnung ihrer Einrichtungen stellen. Die Kita “Tabaluga” in Halle (Saale), die Grundschule “Am Umfassungsweg” in Magdeburg und der Kinderhort “August Hermann Francke” in Halle (Saale) haben sich auf den Weg gemacht, eine wertschätzende Atmosphäre für alle Kinder ihrer Einrichtung zu schaffen und werden präsentieren, wie sie diese Aufgabe auch vor dem Hintergrund steigender Migrationszahlen bewältigen.

Termin: 25.08.2016, 9.45 – 16.30 Uhr
Start: 9.45 Uhr an der Grundschule “Am Umfassungsweg”, Umfassungsweg 17, 39124 Magdeburg

Die Teilnahme ist kostenfrei exklusive der Anreise nach Magdeburg sowie des Mittagessens.
Die Veranstaltung ist als Ergänzungsangebot anerkannt und erhält die Reg.-Nr.: WT 2016-005-15.

Einladung (.pdf)

Fortbildungsreihe 2016

Seit April bietet die Servicestelle „Interkulturelles Lernen in Schule und Kita“ jeweils vier Fortbildungen für Pädagog*innen an den Standorten Stendal, Magdeburg, Halle und Dessau an.

Teilnahmegebühr: 40,00 Euro je Veranstaltung (inklusive Tagungsgetränke, Mittagessen und Seminarmaterialien)
Anmeldeschluss: jeweils zwei Wochen vor Veranstaltungstermin

Ausschreibungsflyer

Theorie und Praxis interkultureller Bildungsarbeit

Um Begegnungen zwischen Pädagog*innen, Kindern und Schüler*innen unterschiedlicher Herkunft konstruktiv zu gestalten, brauchen Einrichtungen ein stärkenorientiertes Konzept und ein interkulturell kompetentes Personal. Hilfreich ist eine Bildungsarbeit, die sich unter anderem auf den Umgang mit sprachlicher Vielfalt und unterschiedliche Migrations- und Integrationserfahrungen einstellt und weitere Fragen thematisiert: Welche Bilder habe ich von bestimmten Menschengruppen? Wie werden diese produziert und wiedergegeben? Was bedeutet Migration für die einzelne Biografie? Wann wird individuelles und situationsabhängiges Verhalten mit Kultur begründet? Was hat Kultur mit Rassismus zu tun?
Im Rahmen dieser Fortbildung setzen sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Ansätzen und Grenzen interkultureller Bildungsarbeit auseinander. Es geht zum Einen um eine prägnante und kurzweilige Beleuchtung komplexer Begriffe wie Interkulturalität oder Transkulturalität. Zum anderen gibt es eine Vielzahl praktischer Methoden sowie Video- und Bildmaterialien, die zur Reflexion einladen.

Referentin: Anja Schütze, Elisangela Almeida Rist

Termine und Orte

Halle: 27.06.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, Felicias-von-Selmenitz-Haus, Puschkinstr. 27, 06108 Halle
Stendal: 10.09.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, inlingua Sprachschule, Hallstr. 42-46, 39576 Stendal (Diese Veranstaltung wird als Ergänzungsangebot anerkannt und erhält die Reg.-Nr.: WT 2016-005-06)
Dessau: 01.12.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, IHK Halle-Dessau, Lange G. 3, 06844 Dessau-Roßlau

Islam in Schule, Hort und Kita

Der Islam prägt den Alltag vieler Kinder und Jugendlicher in Deutschland. Eltern wie Kinder wünschen sich auch im Einrichtungsalltag eine Anerkennung ihrer jeweiligen religiösen Identität. Wie in allen anderen Religionen gibt es auch unter Muslimen Menschen mit unterschiedlichen religiösen Bezügen und Gewichtungen. Manche halten sich streng an Gebote und Empfehlungen, für andere spielen diese eine eher untergeordnete Rolle in ihrem Alltag. Angesichts des kontrovers diskutierten Themas „Islam“, dem Zuzug von Geflüchteten und der partiellen Radikalisierung innerhalb des Islams stehen auch Erzieher*innen und Lehrer*innen vor neuen Herausforderungen. In dieser Fortbildung sollen die Pädagog*innen mit der komplexen Thematik vertraut gemacht werden. Die Teilnehmenden erhalten aktuelle Informationen zum Islam sowie zur Unterscheidung von Islam und Islamismus, gehen praxisnahen Fragestellungen nach und befassen sich mit Möglichkeiten gelingender Integration in Schule, Horte und Kita.

Referent*innen: Projekt “Islam und Schule” (LAMSA e.V.)

Termine und Orte

Magdeburg: 27.06.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, IHK Magdeburg, Alter Markt 8, 39104 Magdeburg
Halle: 10.09.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, Felicias-von-Selmenitz-Haus, Puschkinstr. 27, 06108 Halle (Diese Veranstaltung wird als Ergänzungsangebot anerkannt und erhält die Reg.-Nr.: WT 2016-005-07)
Stendal: 01.12.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, inlingua Sprachschule, Hallstr. 42-46, 39576 Stendal

Mit Eltern ins Gespräch kommen – Zusammenarbeit mit Eltern in der Einwanderungsgesellschaft

Die Kooperation mit zugewanderten Eltern oder Eltern mit Migrationshintergrund kann für pädagogische Einrichtungen Bereicherungen, Verunsicherungen und Missverständnisse zugleich bereithalten. Eine andere Erstsprache als Deutsch, bildungsbezogene Vorerfahrungen im Herkunftsland und unzureichende Informationen am aktuellen Aufenthaltsort machen es zugewanderten Eltern nicht leicht, sich im deutschen Erziehungssystem zurechtzufinden. Pädagog*innen wissen nicht immer, wie sie den Kontakt zu Eltern so gestalten können, dass ihr primäres Ziel – die Kinder bestmöglich in ihrer Entwicklung zu unterstützen – erreicht werden kann. Wie können Informationen so aufbereitetet werden, dass Eltern die Anliegen, zum Beispiel einer Kita, verstehen? Wie können Missverständnisse und Konflikte geklärt werden? Ziel der Fortbildung ist es, gemeinsam Wege zu erarbeiten, wie die Zusammenarbeit mit Eltern für alle Seiten zufriedenstellend gelingen kann. Welche Unterstützungsangebote können genutzt werden, um mehrsprachige Angebote in Einrichtungen zu implementieren? Wie können Eltern in die jeweilige Bildungsarbeit einbezogen werden? Welche weiteren Möglichkeiten bieten sich zur persönlichen Begegnung?

Referentinnen: Anke Krause und Gabriele Koné (Fachstelle KINDERWELTEN für vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung)

Termine und Orte

Dessau: 27.06.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, IHK Halle-Dessau, Lange G. 3, 06844 Dessau-Roßlau
Magdeburg: 10.09.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, IHK Magdeburg, Alter Markt 8, 39104 Magdeburg (Diese Veranstaltung wird als Ergänzungsangebot anerkannt und erhält die Reg.-Nr.: WT 2016-002-45)
Halle: 01.12.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, Felicias-von-Selmenitz-Haus, Puschkinstr. 27, 06108 Halle

Flucht und Asyl – Fakten und Hintergrundwissen zur Flüchtlingssituation in Deutschland

In dieser Fortbildung werden ausgewählte Fragestellungen aus dem Asylrecht sowie aktuelle Entwicklungen der Asylpolitik behandelt. Neben einer Einführung in das Asylverfahren wird auch die Lebenssituation von Geflüchteten in Sachsen-Anhalt betrachtet, explizit auch die Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge. Es werden praktische Handlungskompetenzen für die Beratung und Begleitung von Geflüchteten vermittelt.

Referent*innen: Landesinfostelle Flucht und Asyl (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.)

Termine und Orte

Stendal: 27.06.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, inlingua Sprachschule, Hallstr. 42-46, 39576 Stendal
Dessau: 10.09.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, IHK Halle-Dessau, Lange G. 3, 06844 Dessau-Roßlau (Diese Veranstaltung wird als Ergänzungsangebot anerkannt und erhält die Reg.-Nr.: WT 2016-300-04)
Magdeburg: 01.12.2016, 10.00 – 16.00 Uhr, IHK Magdeburg, Alter Markt 8, 39104 Magdeburg

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